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Alltägliche
Bewegung und richtiges Essen Von
Karl
Heinz Bleß Das Programm des 3. Deutschen Reha-Tages in der Kirchberg-Klinik bot am Nachmittag des 23. September 2006 drei Vorträge für Jedermann, bei denen es um das Fit-Werden durch gesunde Ernährung und Sport ging. Sportmedizinerin Dr. Birgit Schnell versuchte für Bewegung und Sport zu begeistern und Diätassistentin Gerlinde Wüstefeld ging auf gesunde Ernährung und Sport ein. Physiotherapeutin Diana Becker zeigte an Beispielen, wie man Sport und Bewegung praktisch umsetzt.
Auch Fett sei wichtig. Es sei die „Reserve für unterwegs“ sagte sie. 60 bis 80 Gramm täglich reichen, wobei man bedenken müsse, dass jeder Deutsche durchschnittlich zuviel, nämlich 120 Gramm Fett aufnehme. Obwohl Fett als Energiespender und Baumaterial für den Körper wichtig sei, solle man zuerst bei den „sichtbaren“ Fetten sparen. Und auf die Qualität des Fettes solle man achten. So seien bei den einfachen Fetten Fische wie Hering, Makrele und Lachs sehr zu empfehlen, während man sonst mehr auf Olivenöl, Sonnenblumenöl und Nüsse zurückgreifen sollte. Ebenso wichtig sind nach ihren Worten Eiweiß, Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Jod sowie Vitamine. Wichtig sei zudem, dass man viel trinkt. Zusammenfassend sprach sie von den „Geheimwaffen der Natur“: Fünfmal täglich Obst und Gemüse und man ist satt und gesund ernährt. In einem dritten
Kurzvortrag ging Physiotherapeutin Diana Becker auf die
Bewegung und das Krafttraining ein, wie es die Kirchberg-Therme in der
„Balance“
anbietet. Auch sie warnte davor, sich selbst zu überfordern. So
plädierte sie
für „kleine Ziele“, die man auf jeden Fall erreichen kann, um sich
selbst ein
Erfolgserlebnis zu garantieren. Es gehe einfach darum, die Kondition zu
verbessern. Sie sprach sich dafür aus, feste Wochentage
einzuplanen, an denen man
Sport treibt und den Zeitaufwand so zu wählen, dass es auch
für Berufstätige gut
zu schaffen ist. Schließlich solle der Sport Spaß machen.
Bei der Wahl der
Sportart sollte man darauf achten, ob man lieber Sport in der Gruppe
macht,
etwa im Verein, oder ob man lieber alleine Sport treibt. Jeder
müsse da seinen
Weg finden. Und wer ein Fitness-Studio oder eine Sportanlage anfahren
müsse,
sollte für den Weg nicht länger als 20 Minuten benötigen.siehe
auch:
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