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Hitzschlag kann
lebenswichtige Organe schädigen
Fieberhafte Temperaturen
im Körper können bis zum Koma führen
Angesichts anhaltend hoher
Temperaturen warnen Mediziner
vor der Gefahr durch Hitzschläge. Resultat ist die Störung
sämtlicher Körperfunktionen, die sich aufgrund von Wasser-
und Salzverlust langsam einstellt. Wird überschüssige
Wärme
nicht schnell genug aus dem Körper abgeführt, kann es zu
hochfieberhaften Temperaturen kommen, sodass Stoffwechselabläufe
in den Zellen nur noch eingeschränkt abgewickelt werden. Folge des
Hitzschlags können dann Schäden an Nieren oder Gehirn sowie
Kreislaufversagen sein. Um dies zu vermeiden, muss der Körper
eines Betroffnen so schnell wie möglich gekühlt werden.
Zu einem Hitzeschaden kommt es, wenn
der Körper bei extremen Temperaturen nicht schnell genug
Wärme abgeben kann. Die Körpertemperatur kann dann auf bis zu
41 Grad steigen. "Die Betroffenen sind meistens psychisch
auffällig und abgeschlagen. Weitere Symptome sind Schwindel,
Benommenheit, Kopfschmerzen und Übelkeit", berichtet ein
Mediziner. Bei massiver Überhitzung könne auch die
Eintrübung des Bewusstseins und eine tendenzielle Komaentwicklung
der Fall sein. Deshalb ist es wichtig, dass Begleiter oder andere
Personen eingreifen, wenn sie die ersten Anzeichen eines Hitzschlags
bemerken.
Ein Hitzschlag kann sich langsam
über Stunden oder Tage hinweg – bei großer körperlicher
Anstrengung aber auch innerhalb von Minuten – entwickeln. Vor allem
Kinder und ältere Menschen sind dabei eine besonders
gefährdete Gruppe. Kinder verfügen noch nicht über die
nötigen Sensoren und können die Gefahr nicht
einschätzen, wenn sie sich zu lange in der Sonne aufhalten oder
nicht genug Flüssigkeit zu sich nehmen. "Aufgrund der
Altersentwicklung ist das Durstgefühl bei älteren Menschen
zunehmend vermindert, sodass sie häufig zu wenig trinken." Auch
übergewichtige Menschen erleiden leichter einen Hitzschlag, da
Fettgewebe die Ableitung von Wärme aus dem Körper behindert.
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