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Bluthochdruck
haben vor allem Diabetiker
Neue Therapien
bei Bluthochdruck – Ärztefortbildung in der
Kirchberg-Klinik Von
Karl
Heinz Bleß Um die
Therapie von Bluthochdruck und nach einem Schlaganfall ging es bei
einer Ärztefortbildung in der Kirchberg-Klinik, zu der Chefarzt
Dr. Ernst
Knoglinger drei Referenten eingeladen hatte: Dr. Stephan
Schmidt-Schweda vom Zentrum innere Medizin
der Universität Göttingen, Abteilung Kardiologie und
Pneumatologie, Chefarzt Dr. Rudolf Brodhun und Oberarzt Dr.
Matthias Rohrberg aus der Schildautalklinik in Seesen.
Früher habe
man dafür plädiert, zunächst den Blutdruck in den Griff
zu bekommen, um sich
dann den anderen Erkrankungen zuzuwenden. Heute wisse man aus
zahlreichen
Untersuchungen, dass die Kombination verschiedener Wirkstoffe sinnvoll
sein
kann, je nach Erkrankung. Der Referent stellte mehrere Wirkstoffe vor
und
erläuterte die Vor- und Nachteile. Als
„erschreckend“ wertete der Kardiologe den Erfolg der Therapie: nur rund
22
Prozent der Patienten in Deutschland hielten ihre Blutdruckwerte im
Zielbereich. Zu bedenken sei dabei, dass die Blutdruck senkenden
Medikamente
unerwünschte Nebenwirkungen haben, die sich bei einer höhere
Dosis erheblich
verstärkten. Da es Menschen mit Bluthochdruck aber subjektiv nicht
schlecht
gehe, setzten sie die Medikamente relativ oft ab. Bei einer neueren
Wirkstoffgruppe, den Sartanen, gebe es zwar keine spürbaren
Nebenwirkungen zeigten, dafür aber erst langfristig wirkten. Hier
setzten Patienten die Medikamente selbstständig ab, weil sie
überhaupt keine Wirkung verspürten. Aber Bluthochdruck
erhöhe das
Risiko eines Schlaganfalls deutlich. Chefarzt
(s. auch: Bluthochdruck
steigt weltweit dramatisch)
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