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Omega-3-Speiseöl
wirkt
der allgemeinen Fehl-Ernährung entgegen
Von
Karl
Heinz Bleß
Gerade Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, arteriosklerotischen
Gefäßveränderungen und
Diabetes mellitus
sollten auf genügend Omega-3-Fettsäuren
in der Ernährung achten.
Diese ungesättigten Fettsäuren gleichen zum Teil den
normalerweise viel zu
hohen Anteil von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin in
unserer Nahrung aus.
Omega-3-Fettsäuren
sind ά-Linolensäuren aus pflanzlichen
Speiseölen und Eicosapentaen- und Docosahexaensäuren aus
Seefisch wie Heilbutt, Hering,
Lachs, Makrele oder auch Tunfisch.
Der menschliche
Körper kann diese ά-Linolensäuren nicht selbst herstellen. Deshalb ist
es nötig,
sie mit dem Essen mit aufzunehmen. Es empfiehlt sich, erheblich
mehr
Seefisch (Kaltwasserfisch) zu essen oder die normale
Fehlernährung durch
Pflanzenöl mit hohem Anteil von ά-Linolensäure auszugleichen.
Geeignete Speisefette sind das
neue Omega-3-Öl
und mit
Einschränkungen Raps- und Walnussöl. Denn aus der darin
enthaltenen
ά-Linolensäure können im Stoffwechsel des Körpers die
langkettigen
Omega-3-Fettsäuren gebildet werden. Wer genügend
Omega-3-Fettsäuren mit dem
Essen aufnimmt, lebt deutlich gesünder. Denn damit werden die
Blutfette
gesenkt, die Fließeigenschaften des Blutes werden besser, die
Gefäße weiten
sich etwas und das führt zu einem niedrigeren Blutdruck. Auch
beugt es
Thrombosen und Entzündungen vor.
Das recht neue Omega-3-Speiseöl
weist einen besonders hohen
Gehalt von ά-Linolensäure auf. 10 bis 20 Gramm pro Tag korrigieren
unsere typische
Fehlernährung.
Omega-3-Öl enthält
- nur
geringe Mengen an
gesättigten Fettsäuren und ist cholesterinfrei
- die
absolut höchste
Konzentration an ά-Linolensäure (sieht man von Leinöl ab) und
bietet damit ein optimales Verhältnis zu Linol- zu
Linolensäure
- relevante
Mengen an
Ölsäure
- nennenswerte
Gehalte an
essenziellem Vitamin E und K und an Phytosterinen
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Omega-3-Öl ist
- ein
natürliches
Pflanzenöl und stellt eine ausgewogene Mischung aus vier
verschiedenen Pflanzenölen dar
- kein
gentechnisch
erzeugtes oder verändertes Produkt
- mit
Zusätzen von
natürlichem pflanzlichen Vitamin E angereichert
- enthält
keine Farb-
und Konservierungsstoffe
- aufgrund
des Gehaltes an
mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht für
Frittierzwecke oder langes Hocherhitzen geeignet.
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Nach einem wissenschaftlichen
Gutachten
(Prof. em. Dr. Dieter Hötzel, Institut für
Ernährungswissenschaft an der Rhein.
Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn) empfiehlt sich
eine Kombination von Speiseölen
aus Omega-3-Öl und Olivenöl bei der
Essenszubereitung im Haushalt.
Omega-3-Öl
sollte bevorzugt für das Anrichten
von Salaten und Rohkostplatten oder für Zubereitungen bei milden
Temperaturen
verwendet werden . Wird kein Öl für Bratzwecke benötigt,
sollte ausschließlich
Omega-3-Öl verwendet werden (z.B. für die überwiegend
„kalte“ Küche).
Olivenöl
hingegen eignet sich für Zubereitungen (Kochen,
Braten) bei höheren Temperaturen
und stellt auch ernährungsphysiologisch eine gute Ergänzung
zum Omega-3-Öl dar
(geringer Gehalt an gesättigten Fettsäuren und hoher Gehalt
an Ölsäure).
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