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Heparin
von RotexMedica vom Markt genommen Von
Karl
Heinz Bleß Der Medikamentenhersteller RotexMedica hat den Wirkstoff Heparin von Markt genommen. Wegen dutzender Fälle von Atembeschwerden, Herzrasen und niedrigem Blutdruck im Zusammenhang mit den Blutverdünner Heparin haben die Behörden einen Rückruf des Wirkstoffs angeordnet. Das meldet die Nachrichtenagentur AP. Inzwischen haben auch andere
Hersteller ihre Heparin-Präparate zurückgerufen, weil auch
sie in einigen Chargen aus China Verunreinigungen entdeckt haben. In Deutschland ist nach Angaben des
Bundesinstituts eine billigere Variante, das so genannte
unfraktionierte Heparin, von Verunreinigung betroffen. Zehn Hersteller
von unfraktioniertem Heparin gibt es in Deutschland. Das
Bundesgesundheitsministerium erklärte in Berlin, der bundesweite
Rückruf von Medikamenten mit dem Blutverdünner von
RotexMedica gelte nur für einen Teil der ausgelieferten Mengen.
Betroffen seien nur bestimmte Chargen von
Heparin-Injektionslösungen des im schleswig-holsteinischen Trittau
ansässigen Unternehmens. Andere Medikamentenhersteller sind bisher
nicht betroffen.
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