
In den letzten Jahren ist die Anzahl der kardiologischen funktionsdiagnostischen Untersuchungen, die wir bei unseren Patienten vornehmen, stetig angestiegen. So haben wir im vergangenen Jahr etwa 3500 Belastungs-EKG-Untersuchungen durchgeführt! Damit die erforderlichen Untersuchungen auch in Zukunft rasch und ohne Zeitverzögerungen möglich sind, haben wir die EKG-Anlage erweitert. Wir verfügen jetzt über einen zweiten Messplatz für Belastungs-EKGs und drei Messplätze für Ruhe-EKGs. Diese Messplätze sind alle an das Computernetzwerk angeschlossen, so dass jeder Arzt von seinem Arbeitsplatz aus die EKGs seiner Patienten aufrufen und am Bildschirm auswerten kann.
Bei
der Erweiterung der Funktionsdiagnostik wurde außerdem die Spiroergometrie
als neue Methode aufgenommen. Dabei handelt es sich um ein Untersuchungsverfahren,
bei dem unter Belastung gleichzeitig das EKG analysiert wird und die
Sauerstoffaufnahme und -abgabe des Körpers über die Atmung gemessen
wird.
Durch ein hochmodernes Computerprogramm wird dann die Funktion des Kreislaufs und der Atmung analysiert. Mit dieser Methode kann zum Beispiel das Symptom „Luftnot bei Belastung“ besser abgeklärt werden. Man kann nämlich während der Belastung unterscheiden, ob die Luftnot mehr vom Herzen oder von der Lunge ausgeht.
Die Methode ist für
Patienten mit ausgeprägter Herzschwäche ebenso nützlich
wie für Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit exakt messen wollen.
Die Untersuchung ist für Patienten nicht anstrengender als ein normales
Belastungs-EKG, was unserem Wunsch nach möglichst schonender Diagnostik
sehr entgegenkommt.